Abtreibung - Schwangerschaftsabbruch: Für das Recht auf einen freien Entscheid

Statistik der Schwangerschaftsabbrüche in der Schweiz

Kommentar von Anne-Marie Rey
10.6.2014

2004 hat das Bundesamt für Statistik zum ersten Mal die Aufgabe übernommen, die kantonalen Zahlen zum Schwangerschaftsabbruch zu sammeln und zusammenzustellen. In den Jahren 1993-2003 wurde dies durch die Schweizerische Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS) besorgt. Vorher, ab 1966/70, stellte ein Team von Experten regelmässig die vorhandenen Daten zusammen.

Noch immer sind die kantonalen Statistiken nicht vollständig vereinheitlicht. Es ist zu hoffen, dass dies in Zukunft noch verbessert werden kann.

Beim Vergleich der Zahlen 1970-2002 mit denjenigen der folgenden Jahre besteht die Schwierigkeit darin, dass die Art der Erhebung sich in einigen Kantonen seit der Einführung der Fristenregelung (1.10.2002) geändert hat, und vor allem, dass man für den Kanton Zürich, der die höchsten Zahlen aufweist, bis 2002 auf Schätzungen angewiesen war. Diese Schätzungen basierten seit 1993 auf umfangreichen Erhebungen bei allen Spitälern und allen Gynäkologen sowie Psychiatern im Kanton (Antwortquote 95%) und können somit als zuverlässig gelten.

Mit Sicherheit lässt sich daher sagen:

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In der Schweiz