Abtreibung - Schwangerschaftsabbruch: Für das Recht auf einen freien Entscheid

RU 486 / Mifegyne - Eine Kurzinformation

WARNUNG:
Kaufen Sie keine Abtreibungspillen im Internet. Sie sind meist gefälscht und können gefährlich sein. Einzige zuverlässige Adresse: womenonweb.org (nur für Länder, wo die Pille nicht bei den Ärzten erhältlich ist).

http://www.womenonwaves.org/article-445-en.html

 

 



Seit 1. November 1999 ist die Abtreibungspille (Mifegyne / RU486) in der Schweiz erhältlich. Heute ist diese medikamentöse Methode für den sehr frühzeitigen Schwangerschaftsabbruch in den meisten schweizerischen Spitälern, in gynäkologischen und in bestimmten anderen Arztpraxen eingeführt. Der Schwangerschaftsabbruch mit der Abtreibungspille untersteht den gleichen gesetzlichen Bedingungen wie die herkömmliche Methode. Im Jahr 2013 wurden in der Schweiz 68% aller Schwangerschaftsabbrüche mit Mifegyne durchgeführt.

In Frankreich ist die Abtreibungspille (RU 486) seit 1988 zugelassen. In England seit 1991, Schweden seit 1992, in den meisten andern westeuropäischen Ländern seit 1999 (Italien seit 2010), ebenso seit Oktober 2000 in den USA.

Die Abtreibungspille wird unter strenger ärztlicher Kontrolle abgegeben.
Erfahrungen in der Schweiz
Erfahrungen in Österreich (Fachartikel)

Mifegyne (RU 486) ist nicht zu verwechseln mit der "Pille danach" (Norlevo, Postinor, EllaOne), welche nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr innert 72 Stunden (EllaOne innert 5 Tagen) eingenommen werden kann, um die Einnistung eines befruchteten Eis zu verhindern. Norlevo ist in der Schweiz in den Apotheken rezeptfrei erhältlich.

Die Wirkungsweise von Mifegyne (RU 486)

Das vom weiblichen Körper produzierte Hormon Progesteron verändert die Gebärmutterschleimhaut so, dass sich die befruchtete Eizelle einnisten und entwickeln kann. Es ist unentbehrlich für die Erhaltung der Schwangerschaft. Mifegyne (Abtreibungspille mit dem Wirkstoff Mifepriston) ist ein dem Progesteron ähnlicher Stoff, jedoch mit entgegengesetzter Wirkung, ein Anti-Progesteron. Es blockiert die Zellen  in der Gebärmutterschleimhaut, an die sich das Progesteron "andockt" (Rezeptoren) und verunmöglicht so, dass das Hormon seine Wirkung entfalten kann. Die Entwicklung des Embryo wird gestoppt, die Gebärmutterschleimhaut löst sich und wird - wie bei einer Regelblutung - abgestossen. Um die Wirkung der Abtreibungspille zu verstärken, wird zusätzlich eine geringe Dosis des Hormons Prostaglandin verabreicht. Es bewirkt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht (Kontraktionen) und beschleunigt den Vorgang.

Ein Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne in Kombination mit dem Prostaglandin Cytotec (Mifegyne+PG) wird in der Schweiz bis zum 49. Tag nach Beginn der letzten Periode durchgeführt (d.h. bis ca. 5 Wochen nach der Befruchtung oder 3 Wochen nach dem Zeitpunkt, wo die Periode wieder hätte kommen sollen). Der Embryo misst zu diesem Zeitpunkt 2-8 mm. In über 95% der Fälle wird ein vollständiger Abort bewirkt, ohne instrumentellen Eingriff. In der Europäischen Union kommt diese medikamentöse Methode bis zum 63. Tag, also zwei Wochen länger zur Anwendung. Allerdings ist die Erfolgsquote im späteren Stadium etwas geringer, und die Blutungen sind tendenziell länger und stärker, ebenso die Schmerzen.

Das Empfinden der Frauen

Bis zu 85% der Frauen wählen die Abtreibungspille, wenn sie die Möglichkeit der Wahl zwischen dieser medikamentösen und der Absaugmethode haben. Über 90% sind auch nachher mit ihrer Methodenwahl zufrieden. Auffallend ist, dass Frauen, die beide Methoden erlebt haben, Mifegyne+PG grossmehrheitlich den Vorzug geben.

Im Urteil der Frauen, die Mifegyne+PG gewählt haben, ist es eine natürlichere Methode, die sie unabhängiger macht von der Ärzteschaft, die ihnen mehr Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gibt. Gerade dieser letzte Aspekt macht jedoch, dass die Abtreibungspille nicht für alle Frauen die beste Methode ist. Wichtig ist die Möglichkeit der Methodenwahl. In der psychischen Verarbeitung finden sich keine Unterschiede zwischen der Absaugmethode und der medikamentösen Methode. Negative psychische Folgen sind in beiden Fällen selten.

Ein grosser Vorteil der Abtreibungspille liegt darin, dass der Schwangerschaftsabbruch sehr früh durchgeführt werden kann, wenn die Absaugmethode noch kaum in Frage kommt. Diese wird in der Regel erst ab der 7. Woche angewendet (vorher ist die Gefahr, dass die Frucht nicht erfasst wird, relativ gross. Der Muttermund ist noch sehr fest und die Aufdehnung daher schwieriger und schmerzhafter). Die meisten Frauen wissen sehr rasch, ob sie eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen wollen oder nicht. Für sie ist es eine grosse Erleichterung, wenn sie nicht zwei bis drei Wochen warten müssen, bis eine Absaugung durchgeführt werden kann.

ACHTUNG: Es ist nicht nötig, dass der Arzt im Ultraschall bereits eine Herzaktivität des Embryos feststellen kann, bevor der Abbruch eingeleitet wird. Es genügt, wenn er die Fruchtblase in der Gebärmutter sieht, um eine Eileiterschwangerschaft ausschliessen zu können. (Bei einer Eileiterschwangerschaft sollte die Abtreibungspille nicht angewendet werden.)

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Das Vorgehen

Wie bei jedem Schwangerschaftsabbruch sind bei der Abtreibungspille gewisse Voruntersuchungen, Informationen und Gespräche notwendig (Schwangerschaftstest, Blutuntersuchung, Ultraschall). Die gesetzlichen Vorschriften betr. die Abtreibung sind einzuhalten (in der Schweiz das gesetzlich vorgeschriebene eingehende Gespräch mit dem Arzt).

Die Frau sucht die Klinik oder die Arztpraxis auf, um drei Tabletten Mifegyne zu schlucken (eine einzige Tablette scheint ebenso wirksam zu sein).

Zwei Tage später kehrt sie dahin zurück und erhält zwei Prostaglandintabletten. Diese werden geschluckt oder in die Scheide eingeführt. Jetzt bleibt sie drei bis sechs Stunden zur Beobachtung. Sie kann umhergehen oder sich hinlegen, wenn sie dies wünscht. Etwa 70 Prozent der Frauen stossen innert drei bis vier Stunden nach der Verabreichung von Cytotec die Frucht aus. Wenn dies nicht der Fall ist, erhalten sie evtl. eine weitere Prostaglandintablette. Etwa 20 Prozent der Frauen haben die Frucht nach sechs Stunden noch nicht ausgestossen. Sie werden trotzdem nach Hause entlassen. Bei den meisten von ihnen geht die Frucht in den nächsten 24 Stunden ab.

Immer öfter wird den Frauen die Möglichkeit angeboten, das zweite Medikament, die Prostaglandintablette Cytotec, zu Hause einzunehmen oder in die Scheide einzuführen. Die Ausstossung der Frucht geschieht dann zu Hause in der gewohnten Umgebung. Die Frauen erhalten genaue Anweisungen und eine Adresse, wo sie sich sofort hinwenden können, sollten irgendwelche Probleme auftreten.

Etwa 14 Tage später kommen die Frauen zur Nachkontrolle.

Alles in allem dauert der medikamentöse Abbruch länger, erspart aber in 95-98% der Fälle einen chirurgischen Eingriff.
Vergleich mit der Absaugmethode
Wo ist Mifegyne erhältlich?

Beschrieb des Vorgehens (pro Familienplanungszentrum Balance, Deutschland)

Nebenwirkungen und Komplikationen

Das Risiko von Komplikationen wird von Abtreibungsgegnern stark aufgebauscht. Es gibt keine Schwangerschaft ohne Risiko, weder im Fall des Austragens oder eines Spontanaborts, noch beim Schwangerschaftsabbruch, mit welcher Methode auch immer. Ernste Komplikationen eines Schwangerschaftsabbruchs sind aber sehr selten - deutlich seltener als bei einer Geburt.

Todesfälle

In der Presse wurde gelegentlich über Todesfälle nach einem Mifegyne-Abort berichtet. Seit 1988 bis Juni 2007 wurden in Europa und Nordamerika insgesamt 13 Todesfälle registriert, auf etwa 2 Millionen medikamentöse Abbrüche. Nach Angaben der Behörden können nur wenige davon definitiv dem Mifegyne-Abort zugeschrieben werden.
2 waren die Folge sehr starker, nicht behandelter Blutungen.
Ein Todesfall ereignete sich 1991 in Frankreich infolge Herz-Kreislaufversagens bei einer sehr starken Raucherin, ausgelöst durch das Prostaglandin Nalador (Sulproston), das heute nicht mehr angewendet wird.
Sieben Todesfälle (einer in Kanada, 6 in den USA) sind auf schwere Infektionen durch das seltene Bakterium Clostridium sordellii zurückzuführen. Ob ein Zusammenhang mit RU 486/Cytotec besteht, ist noch nicht geklärt.
Die Ursache von zwei Fällen ist unbekannt.
Zwei weitere Todesfälle nach einem Mifegyne-Abort hatten nichts mit RU 486 zu tun: Einer (2001 in den USA) war die Folge einer nicht entdeckten Eileiterschwangerschaft, ein anderer (USA, 2006) war auf eine Überdosis Methadon zurückzuführen.
Alle diese Todesfälle sind tragisch. Aber die Sterblichkeit nach einem Mifegyne-Abort bewegt sich in der gleichen Grössenordnung wie bei der chirurgischen Abtreibungsmethode im ersten Schwangerschaftsdrittel. Und das Risiko bei der Geburt zu sterben ist 7- bis 10-mal höher!

Herz-Kreislaufversagen

Nebst dem einen Todesfall hatten in Frankreich zwei weitere Frauen ernste Kreislaufbeschwerden. Auch diese Zwischenfälle wurden auf Nalador zurückgeführt. Mit dem seit 1991 verwendeten Prostaglandin Cytotec sind bisher keine solche Komplikationen aufgetreten.

Infektionen / Verletzungen

Infektionen sind mit der Abtreibungspille äusserst selten, um die 1/1'000. Sicher seltener als bei der Absaugmethode. Das - wenn auch geringe - Risiko der Anästhesie sowie von Verletzungen des Muttermundes und der Gebärmutter bei der Absaugmethode entfällt.

Blutungen

Es ist normal, dass es zu Blutungen kommt. Sie dauern im Durchschnitt 8-10 Tage und entsprechen einer stärkeren Regelblutung. Der gesamte Blutverlust ist etwa gleich gross wie bei der Absaugmethode. In einigen Fällen (weniger als ein halbes Prozent) muss wegen zu starker Blutungen eine Saugcurettage durchgeführt werden. Selten (bei etwa einer von 1000 Frauen) wird eine Bluttransfusion nötig.

Wegen dieser seltenen Notfälle darf die medikamentöse Methode nur von Arztpraxen angewendet werden, die über eine notfallmedizinische Einrichtung verfügen oder eine entsprechende Zusammenarbeit mit einer Klinik vereinbart haben.

Nachcurettagen

Bei etwa zwei bis drei Prozent der Frauen ist eine Nachcurettage nötig, weil Mifegyne+PG nicht oder nicht genügend gewirkt hat (unvollständiger Abort, starke Blutung). Eine solche Nachbehandlung ist auch bei der Absaugmethode ab und zu nötig, namentlich bei sehr frühzeitigen Eingriffen.

Schmerzen

Prostaglandine (PG) können Bauchkrämpfe bewirken. Seit 1991 werden PG-Tabletten (Cytotec) verwendet. Sie verursachen deutlich weniger Schmerzen als Nalador-Spritzen oder Gemeprost-Zäpfchen. 20% der Frauen verspüren gar keine Schmerzen. Bei den meisten Frauen sind die Krämpfe vergleichbar mit leichteren oder stärkeren Periodenschmerzen. Sie dauern in der Regel eine bis mehrere Stunden, selten länger. Etwa 20 % der Frauen benötigen leichte oder (selten) mittelstarke Schmerzmittel.

Bei der Absaugmethode empfinden viele Frauen während oder nach dem Eingriff - trotz Lokalanästhesie oder Narkose - ebenfalls mehr oder weniger Schmerzen. Einige verspüren zum Teil mehrere Tage lang Bauchschmerzen.

Übelkeit / Durchfall / Kopfschmerzen

Etwa die Hälfte der Frauen empfinden Übelkeit. Sie benötigen jedoch selten ein Medikament. Bei vielen bestand die Übelkeit schon vor Einnahme des Medikamentes (eine relativ häufige Erscheinung zu Beginn der Schwangerschaft!). Bei einigen Frauen tritt Erbrechen oder Durchfall auf oder Kopfschmerzen.

Langzeitwirkungen

Es ist nicht restlos auszuschliessen, dass Mifegyne+PG Missbildungen beim Embryo hervorrufen kann. Die Frauen sollten sich daher einer Saugcurettage unterziehen, falls die medikamentöse Methode versagt und die Schwangerschaft weiter besteht (weniger als 1% der Fälle). Bisher wurden trotzdem etliche gesunde Kinder nach einem Mifegyne-Versager geboren.

Mifegyne+PG wird in einer einmaligen geringen Dosis verabreicht und wird vom Körper innert wenigen Tagen vollständig wieder abgebaut und ausgeschieden. Langzeitwirkungen sind daher höchst unwahrscheinlich. Viele Frauen haben seit ihrem Abbruch mit der Abtreibungspille längst wieder gesunde Kinder geboren.

Gegenindikationen zur Abtreibungspille

Mifegyne+PG ist zugelassen für Abbrüche bei Frauen, deren letzte Periode nicht weiter als 49 Tage (Europ. Union: 63 Tage) zurückliegt. Später nimmt die Wirkung ab und es kann zu stärkeren Blutungen kommen. Für Frauen, deren Schwangerschaft älter ist, muss die Absaugmethode angewendet werden.

Vorsicht ist geboten bei über 35 Jahre alten starken Raucherinnen wegen des Risikos von Herz-Kreislaufbeschwerden. Stillenden Frauen wird von der Methode abgeraten. Unter den wenigen anderen Gegenindikationen seien die Eileiter-Schwangerschaft, starkes Asthma und Blutgerinnungsstörungen erwähnt.

Bei ängstlichen, unselbständigen, sehr jungen oder sehr ambivalenten Frauen kann die Abtreibungspille aus psychologischen Gründen ungünstig sein. Es ist wichtig, dass Frauen die Möglichkeit der Wahl der Methode haben.

Kosten

Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs werden in der Schweiz grundsätzlich durch die Krankenkassen vergütet (abzüglich Selbstbehalt und Franchise). Seit 1. Dezember 2000 werden auch die Mifegyne-Tabletten (Fr. 150.--) von den Krankenkassen übernommen. Die Gesamtkosten für einen medikamentösen Abbruch (inklusive Voruntersuchungen, Beobachtungszeit und Nachkontrolle) kommen eher niedriger zu stehen (Grössenordnung 600 - 1000 Franken) als die Absaugmethode.

Fehlinformationen von Gegnerseite

Die Organisationen der Abtreibungsgegner sind aus grundsätzlicher Gegnerschaft zum Schwangerschaftsabbruch gegen Mifegyne (RU 486). Sie befürchten, die Zahl der "unüberlegten" Abbrüche werde zunehmen. Die Zahlen aus Frankreich, England, Schweden und der Schweiz beweisen aber das Gegenteil: Die Zahl der Abbrüche ist in diesen Ländern nach der Einführung der Abtreibungspille nicht angestiegen.

Die Abtreibungsgegner fechten auch mit pseudo-medizinischen Argumenten. Die von ihnen behaupteten medizinischen und psychischen Gefahren sind weit übertrieben und entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Insbesondere ist es absolut ausgeschlossen, dass der Embryo in diesem frühen Stadium der Entwicklung irgend etwas wahrnehmen kann.

Die Kritik aus radikalfeministischen Kreisen basiert auf dem Buch von Renate Klein u.a.: "Die Abtreibungspille RU 486. Wundermittel oder Gefahr?" ("RU 486 - Misconceptions, Myths and Morals"). Sie fusst zum Teil auf Fehlinterpretation der Fachliteratur, zum Teil ist sie durch die Weiterentwicklung der Methode überholt. Sie entspringt vor allem einem anti-Chemie-Reflex. Diese Kritikerinnen beschönigen ferner im Vergleich die Absaugmethode.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

Es werden Versuche durchgeführt, um die Dosierung von Mifegyne und des Prostaglandins Cytotec zu optimieren. Eine geringere Dosis Mifegyne (Mifepriston) scheint ebenso wirkungsvoll zu sein.

Mifegyne ist auch verwendbar zur Erleichterung eines Schwangerschaftsabbruchs mit der Absaugmethode in der 7.-14. Schwangerschaftswoche, zur Auslösung eines Aborts bei abgestorbenem Fötus oder - in Kombination mit stärkeren Prostaglandin-Dosen - für späte Abbrüche im zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Erwiesen ist die Wirksamkeit von Mifegyne, mit wenig Nebenwirkungen, als "Pille für den Morgen danach".

Studien sind im Gang betr. die Tauglichkeit von Mifegyne als Schwangerschaftsverhütungsmittel, zur Behandlung von bestimmten Krebsarten (Brustkrebs) und Gehirntumoren (Meningeom), Myomen (Fibrome), Endometriose (Wucherung der Gebärmutterschleimhaut) usw.

Weitere Informationen:

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