Abtreibung - Schwangerschaftsabbruch: Für das Recht auf einen freien Entscheid

Berichte von Frauen

Juno

Vor dem Abbruch
Seit 47 Tagen wartete ich auf meine Periode. Gut ich hatte schon mal 45 Tage gewartet, doch langsam wurde es komisch.
Erst haben mein Freund und ich noch Witze gemacht, er meinte ich leuchte so und ich wäre sein kleiner Babyofen.
Dann am Sonntagmorgen – Zack – positiv. Ich musste nicht eine Sekunde warten bis ein riesiges Plus mich traf wie ein Schlag. Ohne Umschweife bin ich zu ihm, sofort musste ich anfangen zu heulen, ich hab mich richtig in ihn rein gekrallt. Er hat mich ganz fest in seinen Armen gehalten und ich konnte mich mit all meiner Verzweiflung fallen lassen.
Ich rief auch sofort meine Freundin an, sie war sprachlos, später meinte sie, sie könne verstehen, wenn ich in meiner Situation das Baby nicht bekommen will, in darauffolgenden Gesprächen war sie mal für und mal gegen das Kind. Sie hat sich dafür bei mir entschuldigt und meinte, sie könne einfach nicht sagen, was sie für richtig hält, die Entscheidung war ja nicht ihre und zu weitreichend.
Am Montag bin ich einfach nicht zur Arbeit und ab zum Frauenarzt, die Stunden bis zum Termin um 16 Uhr waren die Hölle. Der Arzt konnte die Fruchtblase nicht finden, er machte mir Angst vor einer Bauchhöhlenschwangerschaft, ich hatte aber im Gefühl, dass ich noch nicht lange schwanger war, denn ich fühlte noch gar keine Veränderung.
Noch konnte ich das ganze gar nicht realisieren, ich hatte ja nicht mal etwas gesehen. Ich dachte von dem Embryo wie von einem Alien, das sich ungefragt in mich einnistet und mein Leben zerstört.
Als würde die Biologie mit Absicht handeln, es war möglich gewesen, also war es passiert.
Ich hatte meine Gefühle unterschätzt, vorher dachte ich, falls ich ungewollt schwanger würde, fände ich schon eine Lösung, jetzt war ich hoffnungslos überfordert, ein Countdown tickte in meinem Körper und stellte mich vor die Wahl.
Am Mittwoch, 3 Std vor meiner mündlichen Prüfung, hatte ich den obligatorischen Beratungstermin. Ich war sehr angespannt und auf Krawall gebürstet, ich erwartete, mich gleich rechtfertigen zu müssen. Der Beratungstermin war schon sehr aufwühlend für mich, die Psychologin hat uns schonungslos vorgehalten, nach der sechsten Woche sei es groß wie eine Erdnuss und ich solle mich gefasst machen, dass es so ist. Außerdem sollten wir bedenken, dass wir uns Vorwürfe machen werden und wir uns an einem verregneten Novembertag, an dem sowieso alles gerade doof ist, richtig fetzen werden und wir uns deshalb trennen könnten. Ein absolut dämliches Argument, denn wenn wir das Baby bekommen hätten, wäre der gleiche Streit aus anderen Gründen ebenso möglich. Nachdem ich eisenhart geblieben bin, zur Abtreibungsmethode konnte sie mir nämlich kaum etwas erklären, auch nicht zu den verschieden Entwicklungsstadien eines Embryos, hatte sie sich nur noch auf meinen Freund eingeschworen. Sie meinte, er würde die ganze emotionale Last von uns beiden tragen, weil ich so stark und hart bin. Und er solle seine Gefühle raus lassen und mich in die Schranken weisen. Dann hat sie ihn gelöchert, ob er sein Wohl über meins stellt – Ja. Und, ob er das Wohl des Kindes (hallo es ist immer noch ein Embryo) über mein Wohl stellt – Nein. Erst als wir beide einstimmig erklärten, die Verantwortung für ein Baby würde in uns nur Angst auslösen, gab sie auf und meinte, dann wäre ein Abbruch besser. Letztendlich war es aber gut, dass sie uns so in die Mangel genommen hat, dadurch war ich mir noch sicherer, dass zwischen mir und ihm die Fronten klar geklärt waren.
Am Donnerstag war ich arbeiten, vollkommen unkonzentriert starrte ich nur auf die Uhr, um 16 Uhr hatte ich wieder einen Frauenarzttermin. Mittlerweile hatte ich schon Stunden im Internet verbracht, mir fürchterliche Bilder angesehen, kaum geschlafen und ewig geheult (obwohl ich sonst kaum eine Träne verdrücke). Wenigstens wusste ich so, dass ab dem 18. Tag das Herz anfängt zu schlagen, ich hatte furchtbar Angst, dass es schon soweit wäre und hoffte, ich könnte die Schwangerschaft noch davor abbrechen.
Diesmal hatte er die Fruchtblase gefunden, ich sei in der 2. Woche, meinte der Arzt. Jedenfalls wollte ich das Ganze sehen, damit ich es auch begreifen konnte. Da war sie, eine kleine Kugel, ich war berührt, ein zweites Leben, ein Wunder.
Mein Freund lächelte, als er auf den Bildschirm sah. Später meinte er, dass er wegen der Vergrößerung gedacht hatte, der Embryo wäre jetzt die besagte Erdnuss. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass wir ab dieser Größe das Embryo behalten würden. Ich fragte ihn, warum er gelächelt habe, ich war irritiert, ich dachte er war eher gegen ein Kind, obwohl er sagte, es sei meine Entscheidung, er würde mich in allem unterstützen.
Da meinte er, natürlich wäre er gerührt, wenn er sein Baby zum ersten Mal sieht, nachdem ich ihm erklärte, dass es erst 1mm groß und noch keine Erdnuss sei, schlug seine Stimmung um und er meinte, dann wäre es ja kein Problem es nicht zu behalten. Es war so hart, meine Stimmung wechselte noch extremer wie seine. Mal glaubte ich, ich könnte alles schaffen und es gäbe viele schöne Erlebnisse. Doch dann stellte ich mir vor, was ich alles nicht mehr tun könnte und was in meinem Leben alles noch nicht stabil genug für ein Kind war. Und meine Angst drehte wieder alles. Ich zweifelte an meiner Reife und auch an der Belastbarkeit unserer Beziehung.
So, jetzt war ich also irgendwo um die 14 Tage schwanger, quasi kurz vorm 2. Herzschlag in mir drin. Ich hatte quälende Nächte, das Chaos an Gefühlen brach in mir aus. Ständig wachte ich auf fühlte mich so schuldig, ein Leben zu beenden, ich hasste mich für meinen Egoismus und beschimpfte mich selbst als Mörderin. Meine Brüste wuchsen und wuchsen und ich spürte manchmal ein leichtes ziehen, die Symptome waren die reinste Folter für mich, ich konnte es nicht leugnen, da war 24 Std am Tag Leben in mir. Ein Leben, das wuchs und wuchs und ich musste ständig auf diese Termine warten.
Meine eigene Moralvorstellung war für mich das Schlimmste. Ich habe selbst eine Mutter, die ungewollt schwanger wurde und mir meine Kindheit lang Hass dafür entgegenbrachte. Ich hatte gehofft ich wäre besser als sie, eine Frau, die sofort unendliche Liebe für Ihr Kind verspürt. Ich wollte nicht genau so herzlos sein. Aber letztendlich war ich das auch nicht, denn ich habe kein schreiendes hilfloses Kind verstoßen, sondern einen Embryo. Ich ließ nicht zu, dass obwohl ich nicht dazu bereit bin, ein liebebedürftiges Kind in meinen Armen liegt. Keine Moralvorstellung sollte bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen, nur mein Gefühl, selbst wenn es das egoistische Gefühl ist, nicht Mutter werden zu wollen. Wo steht denn, dass man, bloß weil man biologisch dazu in der Lage ist, auch emotional dazu in der Lage ist?
Wenn ich ein Baby bekommen würde, wüsste ich, ich könnte ihm nicht alles geben, wie traurig wäre das?
Den ersten Termin bei der Klinik in München erhielt ich erst für nächsten Mittwoch, das erste quälende Wochenende lag vor mir. Ich wurde krank – mein Freund und ich hatten 3 Wochen die heftigste Erkältung, mit Sicherheit rein psychisch bedingt. Andererseits war das natürlich super praktisch, ansonsten hätte ich mir ja für die ganzen unerklärlichen Termine frei nehmen müssen.
Die Klinik ist wirklich professionell, da wir nach der Weihnachtszeit dort waren, herrschte Hochbetrieb, es war mittelmäßig chaotisch, aber alle waren total freundlich, niemand hat einen verurteilt. Außer vor der Türe, da stehen Gläubige, die einen überreden wollen, den Embryo zu behalten, darauf sollte man vorbereitet sein.
Am Mittwoch war der Embryo immer noch nicht groß genug, wenn man nicht sehen kann, dass das Ei befruchtet wurde, wird auch kein Abbruch vorgenommen.
Nach 1 1/2 Woche höllischer Warterei kam ich wieder in die Klinik, jetzt konnte man sehen, wie die Fruchtblase sich wie eine Niere um die Nabelschnur bog, das war ca. am 33 Tag.
Ich machte einen Termin für eine Woche später aus, den ich nochmals verschob, weil ich immer noch erkältet war.

Der Abbruch
Als ich die Tablette schluckte, war ich ca. 43 Tage schwanger, das Embryo war nun also doch groß wie eine Erdnuss. Es war an einem Sonntag 12 Uhr, die Tablette war für mich schwer wie ein Stein und der pure Horror, schließlich habe ich damit selbst meine Schwangerschaft beendet. Heute noch sehe ich meine Finger vor mir, wie ich die Tablette hielt und mir vorkam als würde ich gerade entweder für immer unglücklich oder auch nicht. Ich wusste nichts. Die Zeit tickte, ich musste sie schlucken, oder ein Baby zur Welt bringen. Bis zum Schluss konnte ich mir nicht sicher sein, was ich wollte, immer war ich hin- und hergerissen. Ich hab das Warten und die Zweifel nicht mehr ausgehalten und habe das getan, was mir vernünftiger erschien. Der Embryo verspürt keinen Schmerz, er hat Hirnwellen und ein schmerzempfindliches Nervensystem erst ab dem 6. Monat. Ohne mich könnte dieser Embryo nicht leben, er ist wie ein bewusstloses Samenkorn und ich bin seine Erde. Ist das schon ein Leben, ich werde nie eine Antwort dafür finden, aber ein Kind nur aus moralischen Gründen zu behalten, ist Wahnsinn. Daher habe ich mich für meine Beziehung und nicht für ein Embryo, das nichts fühlt, entschieden. Jede schwere Entscheidung bringt eine emotionale Last mit sich, ich musste entscheiden, welche geringer ist, glücklich kann ich so oder so nicht mit den Auswahlmöglichkeiten sein. Aber ich habe mich für das entschieden, womit ich wahrscheinlich glücklicher werde.
Irgendwann muss man handeln bzw. das Baby bekommen, ich war so zerrissen, es war die Hölle und selbst als ich die Tablette geschluckt hatte, war ich wie betäubt und konnte nichts fühlen. Ich hatte Angst an dieser Entscheidung zu zerbrechen. Ich hatte eine kurze Nacht, doch mein Freund und ich waren uns sehr nahe in dieser Nacht und durch ihn hab ich es viel leichter ertragen können.

In der Klinik musste ich 1 ½ Std. im Wartezimmer warten, die Schwestern sagten, normalerweise nehmen 1-3 Frauen den Termin nicht wahr, aber heute seien alle gekommen, deshalb wären sie so spät dran.
Ich war mit den Nerven fertig, ich hatte Angst vor dem Eingriff und seit über 7 Std. nichts mehr gegessen und getrunken (man muss für den Eingriff nüchtern sein), meinem Freund ging es ähnlich, er hatte aus Solidarität auch nichts gegessen und wir hatten beide wenig geschlafen.
Ich wurde rein gerufen, sollte meine Hose ausziehen und nochmals auf die Toilette gehen.
Ich musste nochmals schreckliche 10 Minuten warten, mittlerweile hatte ich große Angst, ich hasse einfach OPs. Ich fühlte mich klein und verloren, die anderen Mädels starrten mich an, alle waren cooler als ich.
Weil ich dachte, ich wäre feige, wenn ich mich einfach betäuben würde und danach wäre alles vorbei, habe ich nur lokale Betäubung machen lassen. Der Arzt war wirklich sehr nett, aber für mich war es sehr sehr unangenehm, man spürt trotz Betäubungsspritzen ein starkes Ziehen und die Geräusche waren auch so, wie man es sich denken kann bei einer Absaugung. Nach dem Eingriff, der 10 Minuten dauern soll, mir aber wie Stunden vorkam, hatte ich kurz Wehen, als sich mein Muttermund zusammen gezogen hat, das war auch nicht gerade angenehm, aber eine interessante Erfahrung.
Ich habe mir die zerrissene Fruchtblase und die Gewebereste in der Schale angesehen, den Embryo kann man gar nicht sehen, er löst sich durch den Eingriff auf, da er nur aus Weichteilen besteht, wurde mir gesagt. Ich denke, dass mir das geholfen hat, so kann mir meine Fantasie später nicht einen Streich spielen.
Danach kam ich in den Aufwachraum, dort waren alle sehr nett, Frauen zicken sich ja ganz gerne an, aber da wir alle in derselben Situation waren, herrschte eine sehr liebevolle Atmosphäre. Wir haben uns gegenseitig unsere Geschichten erzählt und die Frau neben mir hat mich super von meinen Schmerzen, ähnlich wie bei der Regel, abgelenkt. Es gab warmen Toast, Suppe, Tee und Cola zur Stärkung, mir war noch zu schlecht, um wirklich etwas zu essen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, auch kurz alleine zu sein, denn mir war es unangenehm, vor den anderen zu weinen, weil alle gleich so besorgt waren und ich einfach nur einen Moment für mich wollte. Dabei hätte ich einfach nur aus einem Mix aus Erleichterung, weil es vorbei ist, und purer Emotion geweint. Nicht aus Verzweiflung.
Nach einer Nachuntersuchung durfte ich gehen, an der frischen Luft, am Arm meines Schatzes und mit viel Wasser ging es mir von Minute zu Minute besser.

Nach dem Abbruch
Heute ist es 1 Tag her, es ist verrückt, wie schnell sich ein Leben verändern kann.
Ich bin heute den Weg entlang spazieren gegangen, den ich als Schwangere oft entlang bin.
Das Gefühl in mir ist jetzt so anders, ich fühle mich endlich wieder wie ich selbst, ich muss nicht mehr warten, ich muss nicht mehr zweifeln. Die Situation ist jetzt fest, das bringt eine große Erleichterung mit sich. Ich kann noch nicht ganz Trennen, ob die Erleichterung so groß ist, weil der Eingriff, vor dem ich solche Angst hatte, vorbei ist oder ich tatsächlich erleichtert bin, nicht mehr schwanger zu sein.
Ich traue diesem guten Gefühl noch nicht ganz.
Es ist auch Trauer in mir, plötzlich bin ich wieder alleine, wenn ich über die Straße gehe, passe nicht mehr auf „uns“ auf, sondern nur noch auf mich. Es ist niemand mehr da, an den ich denke, ich könnte Alkohol trinken und wen der Gürtel auf meinen Bauch drückt, dann ist mir das jetzt wurscht.
Erst jetzt bemerke ich, dass unter der ganzen Ablehnung und Angst schon mehr Muttergefühle in mir waren als gedacht. Ich werde dem Embryo keinen Namen geben, aber ich spüre ganz deutlich die Veränderung.
Jetzt fühle ich mich wieder viel taffer und stärker, nicht mehr so vorsichtig. Es ist verrückt, dass mir diese Gefühlsänderung während der Schwangerschaft gar nicht so aufgefallen ist, wahrscheinlich war der Druck und die Angst einfach zu groß. Wie hätte ich diese Gefühle auch zulassen können, wenn ich doch wusste, dass ich es nicht behalte. Ich bereue nicht, diese Gefühle erst jetzt deutlich zu spüren. Das Gefühl der Erleichterung ist viel viel größer, ich freue mich wieder auf meine Zukunft, in der sicher in einigen Jahren auch Kinder kommen werden, auf die ich mich von Anfang an, ohne Angst, freue.
Nach vier Tage sollen ja die Schwangerschaftshormone abfallen, ich bin gespannt wie ich mich dann fühlen werde.

Freitag, nach fünf Tagen spüre ich deutlich, dass die Hormone sich ändern, meine Brüste sind nicht mehr gespannt und ich habe wieder Appetit auf alles. Meine Traurigkeit hat zugenommen, nachdem die Erleichterung darüber, alles hinter mir zu haben, vergangen ist.
Ich spüre Dankbarkeit dafür, dass ich mit meiner großen Liebe Kinder bekommen kann.
Ich spüre Liebe für diesen Embryo, ich hatte schon eine Verbindung zu ihm, die nun ins Leere reicht.

Heute ist es eine Woche her, mittlerweile hat mich der Alltag wieder, ich fühle mich fast, als wäre nie etwas gewesen. Das Gefühl, jetzt alleine zu sein, ist nicht mehr in mir, ich weiß gar nicht mehr so genau, wie ich mich als Schwangere gefühlt habe, ich habe mich verabschiedet. Ich habe mit 2 Freundinnen, meiner Schwester und natürlich mit meinem Freund darüber geredet, das hat mir unheimlich viel geholfen. Die Erfahrung wird mir immer bleiben, ich habe gelernt, mein unbeschwertes Leben und meine Gesundheit mehr zu schätzen und ich fühle mich liebevoller und einfühlsamer, als ich es vorher war. Wenn die Zeit reif ist, werde ich einmal einem Kind alles schenken was ich habe.

Heute ist es fast sechs Wochen her und ich muss sagen, ich bin selbst erschüttert, wie wenig ich mich verändert habe. Ich bin davon ausgegangen, dass mich ein Schwangerschaftsabbruch zu einem anderen Menschen macht, aber so ist es nicht.

Manchmal hätte ich gerne wieder dieses warme Gefühl in mir, das ich als Schwangere hatte, ich habe mich ruhiger und einfühlsamer gefühlt, irgendwie weicher…. Jetzt bin ich wieder taff wie eh und je und jage meinem Terminkalender hinter her. Ich wünschte, ich könnte noch einmal richtig weinen oder mehr Traurigkeit spüren, es tut mir leid, dass es nicht so ist.
Ich habe Angst, dass ich wenn ich nochmals schwanger bin, seelisch nicht damit klar komme. Jetzt im Moment weiß ich aber nicht, was ich noch tun könnte. Mein Freund ist auch traurig, mehr als vor dem Abbruch, doch seine Erleichterung ist genau so groß wie meine.
Trotzdem ist es als Frau noch einmal etwas anderes, schließlich habe ich selbst die Tablette geschluckt und mein Körper ist durch das alles durch. Obwohl ich glaube, als liebender Partner kann es auch sehr schwer sein, seine Frau leiden zu sehen.
Doch ich habe nie zweifelsfreie Freude darüber verspürt, schwanger zu sein und für meine Kinder wünsche ich mir eine glückliche und entspannte Mutter, wer weiß, ob ich je so sein kann, die Zeit wird es zeigen.

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